vierzehn

Ich vermisse: Wildblumen. Ich liege im Gras am Bahnhof Büchen auf dem Weg von Travemünde nach Berlin und vermisse Wildblumen und den schnellen Transfer. Eine Streckenstörung hat sich zum Ausdruck gebracht, will an meiner Existenz teilhaben. Irgendwo eine Streckenstörung also oder ein Mensch hat sich zu Ende gedacht, das Bahnpersonal hält sich bedeckt – das ist jetzt kein Witz, sagt das Bahnpersonal und ich vermisse Wildblumen, einen schnellen Transfer und einen geöffneten Bahnhofkiosk an einem Sonntag im August, in Büchen, liege ich auf der Wiese und warte auf den nächsten Zug, eine Deutschlandflagge brennt einige Meter entfernt aus der Kleingartenanlage.

zwoelf

Warum fickst du mich nicht. Ich halte mich dir hin, übertrieben deutlich halte ich mich in dein Gesicht, in deine Arme, in deinen Schwanz, warum fickst du mich nicht? Verloren gegangen in einem Toilettenpapier-Blowjob sage ich dir, lost my mind. Da war dein Schamhaar auf dem Toilettensitz und ich hab mich gesetzt, ohne es wegzuwischen. Ich frage dich: Gehen Küsse in einer platonischen Beziehung? Oder verlassen sie uns dann auch. Du sagst, i can’t fuck her brain out und dann sagst du, i don’t know you und ich lache (nicht laut), who knows me, already. Du bist so schwach für mich, so schwach. Du hälst mich nicht aus.